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Technische Informationen zur Marke Copeland
Klicken Sie auf die folgenden Links, um die Antworten anzuzeigen:
 | 1. Welcher Öldruck sollte vorliegen? |
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Der Öldruck sollte zwischen 1 und 3,5 bar liegen. Das ist der Differenzdruck zwischen Kurbelgehäuse und Ölpumpenaustritt.
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 | 2. Woher weiß ich, ob ein Verdichter mit voller Leistung arbeitet? |
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Bei Auswahl eines Verdichter ist die Leistung bei definierten Bedingungen aufgeführt (z. B. schreiben die EN-Bedingungen für Klimaverdichter Kondensation bei 50 °C und Verdampfungstemperatur bei 5 °C vor). Die Leistung eines Verdichters ändert sich, wenn sich die Last ändert. Um die Verdichterleistung korrekt bestimmen zu können, müssen die Betriebsbedingungen berücksichtigt und auf der für den Verdichter und das verwendete Kältemittel entworfen Leistungskurve grafisch dargestellt werden. Kurz gesagt: Die Leistung, mit der ein Verdichter arbeitet, ist von den Bedingungen abhängig.
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 | 3. Was muss überprüft werden, wenn die Motorschutzvorrichtung auslöst? |
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Die Copeland™ brand-Schutzvorrichtungen sind in das System integriert. Das heißt, dass sie Temperatur und Stromstärke messen. Wenn eine Schutzvorrichtung ausgelöst wird, muss das System nach einer erhöhten Temperatur oder einem Problem mit der Stromstärke untersucht werden. Mögliche Ursachen können sein: Kältemittelmangel, Stromausfall, hoher Verflüssigungsdruck, erhöhte Reibung zwischen den beweglichen Teilen, zu geringe Spannung, ungleichmäßige Spannung, Kurzschluss an den Spulen usw.
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 | 4. Was muss überprüft werden, wenn der Öldifferenzdruckschalter unregelmäßig auslöst? |
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Zunächst ist zu beachten, dass es keine unwichtigen Gründe für das Auslösen des Öldruckreglers gibt. Es handelt sich immer um die Warnung vor einem bestehenden Problem. Das System darf erst neu gestartet werden, wenn Sie den Ölstand im Schauglas abgelesen und notiert haben. Wenn sich das Öl unterhalb des Schauglas-Niveaus befindet, muss das System auf Undichtigkeiten bzw. Ölverlagerung überprüft werden. Überprüfen Sie auch, ob das Öl ordnungsgemäß zurückgeführt wird. Das Problem kann durch längere oder häufigere Abtauzyklen, Vermeidung von kurzen Schaltzyklen, Optimierung der Kältemittelbefüllung, Beseitigen von Problemen mit den Kühlleitungen usw. behoben werden. Wenn Öl hinzugefügt werden muss, muss dieses nach Behebung des Problems wieder entfernt werden.
Wenn der Ölstand über dem Schauglas-Niveau liegt, sollte überprüft werden, ob sich Kältemittel im Öl befindet. Ein Rückfließen von flüssigen Kältemitteln liegt vor, wenn am Verdichter keine Überhitzung festgestellt wird. Es empfiehlt sich, das Kältemittel vom Öl zu trennen, indem das Öl mit einem Kurbelgehäuseheizer ein paar Stunden vor dem Start erhitzt wird. Der Verdichter kann auch mehrmals kurzzeitig gestartet werden (“Bump-Start“), bis sich das Schäumen legt. Beachten Sie, dass das Saugabsperrventil während des „Bump-Starts“ nicht geschlossen sein darf. Kapier ich nicht…
Wenn der Ölstand im Schauglas in Ordnung ist, muss überprüft werden, ob die Öltemperatur zu hoch ist. Dies lässt sich feststellen, indem die Temperatur ca. 15 cm entfernt an der Druckgasleitung gemessen wird. Bei dieser Entfernung darf sie höchstens 110 °C betragen. Eine höhere Temperatur könnte bedeuten, dass die Zylindertemperatur höher als 150 °C ist und deshalb der Öldifferenzdruckschalter ausgelöst wird. Wenn das Öl übermäßig schäumt, befindet sich möglicherweise Kältemittel darin. In diesem Fall besteht ein Problem mit Flüssigkeitsrückfluss. Bei sauggasgekühlten Verdichtern könnte das Problem ein unter zu hohem Druck stehendes Kurbelgehäuse sein. Die Ursache dafür ist Überhitzung. Diese führt zu extremem Druck im Kurbelgehäuse aufgrund von Leckgasen am Kolben bei geringen Lasten. Das Problem kann erkannt werden, indem am Kurbelgehäuse und an der Saugseite ein Manometerventil angebracht wird. Starten Sie den Verdichter, und bringen Sie anschließend das Saugabsperrventil langsam in die vordere Position. Wenn das Ventil vollständig geschlossen ist, sollten die Manometer denselben Wert zeigen. Fällt das Manometer am Kurbelgehäuse nicht mehr weiter ab, überschreitet der Leckgasdruck des Kurbelgehäuses die Belüftung.
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 | 5. Welche Ursache kann das Überhitzen des Verdichters haben? |
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Überhitzungsprobleme können auftreten, wenn das Öl in einem Verdichter so stark erhitzt wird, dass es seine Schmiereigenschaft verliert. Wenn die Hitze stark genug ist, wird das Öl chemisch zersetzt. Die wichtigsten Gründe für Überhitzung aufgrund von Druckgastemperaturen sind:
- Geringer Saugdruck
- Hoher Verflüssigungsdruck
- Hohe Verdichtungsverhältnisse
Geringer Saugdruck entsteht normalerweise, wenn der Druckwächter nicht korrekt eingestellt ist, der Druck in der Saugleitung abfällt, die Anlage mit geringer Last betrieben wird oder die Verdampfer vereist sind. Hoher Verflüssigungsdruck kann durch unzureichenden Luftstrom durch den Verflüssiger, bei zu geringer Größe von Druckgasleitung/Verflüssiger sowie bei Überfüllung mit Kältemittel oder Auftreten von nicht kondensierbaren Gasen im System verursacht werden. Hohe Verdichtungsverhältnisse sind eine Kombination aus geringem Saugdruck und hohem Verflüssigungsdruck. Wenn der Verdichter den Herstellerempfehlungen entsprechend betrieben wird, ist dieser Zustand kein Problem. Emerson empfiehlt eine Überwachung der Temperaturen an der Druckgasleitung, um festzustellen, ob sich der Verdichter in einem gefährlichen Temperaturbereich befindet. Im Allgemeinen sorgen Temperaturen an der Druckgasleitung von maximal 107 °C für eine lange Lebensdauer des Verdichters. |
 | 6. Aus welchem Grund taktet der Verdichter? |
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Mögliche Gründe sind:
- Der Verdichter ist zu groß für die Last.
- Die Differenz des Niederdruckwächters wurde zu klein eingestellt
- Verdampfer/Saugleitung ist zu gering dimensioniert.
- Das Magnetventil in der Flüssigkeitsleitung schließt nicht ordnungsgemäß.
- Der Ölfluss ist schwankend.
- Der Verdichter hat ein internes Leck vom höchsten zum niedrigsten Punkt.
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 | 7. Ist der Austausch des Verdichters die Lösung für die Geräusche, die die Einheit macht? |
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In vielen Fällen löst ein Austausch des Verdichters dieses Problem nicht. Es wird empfohlen, dass verschiedene Geräuschquellen untersucht werden, bevor ein Austausch des Verdichters in Betracht gezogen wird. Die von der Klimaanlage ausgehenden Geräusche können folgende Ursachen haben:
- Verdichtergeräusche als Luftschall
- Vibrationsbedingte Schwingungen der Systemkomponenten wie beispielsweise Kältemittelleitungen oder Platten
- Geräusche durch den Innen-/Außenlüfter aufgrund der Interaktion zwischen diesen Geräuschquellen ist es manchmal schwierig, den Ursprung des Geräusches ausschließlich durch Hören herauszufinden. Im Allgemeinen ist der Verdichter nicht die hauptsächliche Geräuschquelle, wenn das Geräusch nur innen wahrnehmbar ist oder wenn es immer noch vernehmbar ist, wenn nur der Lüfter läuft. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Scroll-Schalldämmgehäuse.
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 | 8. Kann ein Universalkondensator mitsamt Relais zusammen mit Copeland-Verdichtern verwendet werden? |
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Das einzige Universalgerät, das als Startassistent für Copeland-Einphasenverdichter verwendet werden kann, ist ein PTCR (Positive Temperature Coefficient Resistor) mit einem Widerstand von mindestens 12,5 Ohm. Diese Geräte werden von mehreren Herstellern angeboten und parallel am Betriebskondensator angewendet. Sie sind nur als Niedervolt-Startassistenten in Kolbenverdichtern zugelassen, die in Systemen mit ausgeglichenem Kältemitteldruck oder in der Scroll-Technologie zum Einsatz kommen. Bei allen anderen Anwendungen muss die speziell dafür bestimmte Kombination aus Startkondensator und Relais von Emerson benutzt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Technischen Informationen unter „Single Phase Scroll Start Assist Components“.
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 | 9. Eine einphasige Anlage dämpft das Licht, wenn sie gestartet wird. Was kann man dagegen tun? |
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Die einfachste Möglichkeit, eine Dämpfung des Lichts durch Spannungsabfall zu reduzieren während der Verdichter startet, ist das Hinzufügen eines Startkondensators mit Relais. Kondensator und Relais verringern die Zeitspanne, in der der Rotor des Verdichters blockiert ist. Das wiederum verringert die Zeitspanne, in der die Glühlampen geringfügig flimmern.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Technischen Informationen unter „Single Phase Scroll Start Assist Components“.
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 | 10. Woher weiß ich, ob der Verdichter ordnungsgemäß funktioniert? |
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Am besten lässt sich dies mit einer Manometer-Batterie, einem Amperemeter und den in der Auswahlsoftware verfügbaren technischen Daten zum Verdichter feststellen. Messen Sie Hoch- und Saugdruck während des Betriebs sowie die Stromstärke. Vergleichen Sie die abgelesene Stromstärke bei dem jeweils gemessenen Druck mit den Angaben auf einem Datenblatt für Verdichter. Aufgrund von Spannungsschwankungen und Messungenauigkeiten sollte die gemessene Stromstärke den jeweiligen Diagrammwerten +/-15 % entsprechen. Die Verdichterleistung darf nie durch Schließen des Saugventils (um zu sehen wie tief der Saugdruck sinkt) überprüft werden. Das kann zu Schäden am Verdichter aufgrund von Wärmestau führen.
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 | 11. Gibt es einen Grenzwert für die Länge der Leitungen oder Steigleitungen? |
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Da es sich bei Emerson Climate Technologies um einen Technologieanbieter für Einzelkomponenten handelt, verfügen wir nicht über ausreichend praktische Systemerfahrung, um Fragen zum Rohrleitungssystem zu beantworten. Daher empfehlen wir, nach Möglichkeit die Richtlinien des Originalherstellers (OEM) zu befolgen. Wenn diese nicht zur Verfügung stehen, empfehlen wir die Einhaltung der Standardrichtlinien zu Rohrleitungssystemen der ASHRAE.
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 | 12. Es gibt viele Schmierölzusätze, die mit der Behauptung beworben werden, die Leistung des Verdichters oder des Systems verbessern zu können oder auch Säuren zu neutralisieren und Lecks zu finden. Welche Schmierölzusätze sind für Copeland-Verdichter zugelassen? |
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Der Langzeiteffekt chemischer Zusatzstoffe bei Kältemitteln und anderen im Verdichter verwendeten Materialien kann ohne zeitaufwendige und exakte Laboruntersuchungen nicht bestimmt werden. Copeland rät von der Verwendung der meisten dieser Zusatzstoffe ab. Sie könnte dazu führen, dass die Verdichtergewährleistung ihre Gültigkeit verliert. In den Technischen Informationen sind unter „Schmierölzusätze“ die Stellungnahmen von Copeland zu diesem Thema dargelegt.
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 | 13. Wie viel Öl befindet sich in einem Scrollverdichter, und was ist eine vollständige Neubefüllung? |
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Die Menge an Öl ist auf dem Typenschild in dem Kästchen „Öl“ in Litern angegeben. Eine vollständige Neubefüllung beträgt 0,1 Liter weniger als diese Angabe, denn einige Ölrückstände bleiben nach der Entleerung im Verdichter zurück.
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 | 14. Wieso empfehlen Hersteller von Kältemitteln bei der Umrüstung auf bestimmte FKWs nur 80-90 % der originalen Systembefüllung? |
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Die FKW-haltigen Kältemittel werden als „effizienter“ angesehen. Die Hersteller versuchen, Kältemittel unter der Voraussetzung zu verkaufen, dass weniger Bauteile ausgewechselt werden müssen. Beispiel: Ein Expansionsventil arbeitet bei voller Leistung, wenn der Ventileinlass vollständig mit Flüssigkeit (unterkühlt) versorgt wird. Wenn das Expansionsventil für das neue Kältemittel zu groß ist, verringert sich die Ventilleistung, da das Kältemittel vorverdampft, bevor es den Ventileinlass erreicht. Die Dampfmoleküle nehmen mehr Raum ein als die Flüssigkeitsmoleküle, daher fließt mit Dampf weniger Kältemittel durch das Ventil. Emerson empfiehlt Ventile, die die richtige Größe haben, sowie die Befüllung des Systems nach grundlegenden Regeln: Expansionsventile werden ausreichend versorgt, wenn das Schauglas in der Flüssigkeitsleitung bei hoher Last (Unterkühlung) blasenfrei ist. Die Kapillarrohranlagen werden befüllt, indem die Verdampferüberhitzung kontrolliert wird. Wenn nur ein Teil der benötigten Kältemittelfüllmenge eingefüllt wird, kann es sein, dass der Verdichter bei zu hoher Last überhitzt.
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 | 15. Kann R-404A zusammen mit Alkylbenzol (AB) verwendet werden? |
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Emerson rät von der Verwendung von Alkylbenzol mit R-404A ab. R-404A ist ein FKW, und Polyolester ist das einzige dafür zugelassene Schmieröl. Alkylbenzol ist nicht mit dem FKW mischbar. HFCKW-haltige Kältemittel haben einen geringen Anteil an Chlor, der mit AB-Öl mischbar ist. Untersuchungen haben ergeben, dass bei Verwendung von AB zusammen mit R-404A Ölrückführprobleme auftreten.
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 | 16. Kann ich einen Sammler an einem Kapillarrohrsystem verwenden? |
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Die Befüllung mit Kältemittel ist in Kapillarrohrsystemen kritisch, da es normalerweise keinen Sammler gibt, in dem überschüssiges Kältemittel aufbewahrt werden kann. Zu viel Kältemittel verursacht hohen Verdichtungsdruck und Motorüberlastung sowie einen möglichen Rückfluss der Flüssigkeit zum Verdichter während des Ausschaltvorgangs. Bei zu wenig Kältemittel kann wiederum Dampf in die Kapillarrohre gelangen und zu einer Verringerung der Systemleistung führen.
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 | 17. Sollte ein Saugleitungs-Filtertrockner vor oder hinter dem Flüssigkeitsabscheider eingebaut werden? |
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Ein Trockner ist ein Gerät, das vorübergehend zur Säuberung eines Systems nach einem Motorbrand verwendet wird. Die Saugleitung funktioniert während des Motorbrands wie ein Schornstein und der Ruß wird in den Flüssigkeitsabscheider transportiert. Der Ruß muss aufgefangen werden, bevor er in den neu installierten Verdichter eindringen kann. Aus diesem Grund empfehlen wir die Installation des Trockners zwischen Verdichter und Abscheider. Er sollte nach 48 Stunden entfernt und ersetzt werden, bis das System sauber und säurefrei ist. Dann kann er vollständig entfernt werden, oder ein Filter kann an der Stelle angebracht werden. Der Filter sollte in Fließrichtung am Abscheider installiert werden, damit dieser nicht verschmutzt wird.
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 | 18. Welche Ausgangskomponenten sollten mit den neuen einphasigen Copeland™ Scroll-Modellen verwendet werden? |
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Es sollten ausschließlich von Emerson freigegebene Anlaufvorrichtungen verwendet werden. Die Komponenten wurden für den Schweranlauf getestet und erst dann zugelassen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Technischen Informationen unter „Single Phase Scroll Start Assist Components“.
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 | 19. Mit welcher Methode können Überhitzung, Unterkühlung und Öldruck ordnungsgemäß ermittelt werden? |
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Die Überhitzung am Verdampfer muss so nah wie möglich am Ende des Kupferpakets gemessen werden (vorzugsweise am Fühler des Expansionsventils). Messen Sie den Druck an dieser Stelle am Schraderventil oder an einem ähnlichen Service-Anschluss. Rechnen Sie den Druck in die Sättigungstemperatur um, und vergleichen Sie den Wert mit der aktuellen Temperatur am Expansionsventilfühler.
Überhitzung am Verdichter sollte ausschließlich am Verdichter überprüft werden. Messen Sie den Saugdruck am Saugabsperrventil, und rechnen Sie das Ergebnis in die Sättigungstemperatur um. Vergleichen Sie das Ergebnis mit der aktuellen Temperatur etwa 15 cm vom Saugleitungsanschluss entfernt.
Die Unterkühlung muss so nah wie möglich am Eingang des Expansionsorgans gemessen werden. Messen Sie den Druck der Flüssigkeitsleitung in der Nähe der Temperaturmessstelle, und rechnen Sie das Ergebnis in die Sättigungstemperatur um. Vergleichen Sie das Ergebnis mit der tatsächlichen Temperatur in der Nähe derselben Stelle, an der der Druck gemessen wurde.
Der tatsächliche Öldruck wird durch die Bedingungen direkt an der Ölpumpe definiert. Dazu gehören der Ausgangsdruck an der Ölpumpe und der Kurbelgehäusedruck (nicht der Saugdruck). Der Saugdruck an einem mit Sauggas gekühlten Verdichter kann leicht vom Kurbelgehäusedruck abweichen. Dies gilt insbesondere für zweistufige Verdichter, deren Kurbelgehäuse unter Mitteldruck stehen. Befestigen Sie ein Manometer am Ölpumpenauslass und eines am Verdichtergehäuse. Die Differenz von beiden ergibt den Öldifferenzdruck. |
 | 20. Kann ich verschiedene Öle mischen? |
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Ja. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Anwendungsrichtlinien zu unseren Verdichtern unter „Zugelassene Kältemittel und Öle“. Dort sind alle zugelassenen Öle aufgeführt.
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 | 21. Kann ich R-22 zusammen mit POE verwenden? |
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Ja. Die POE-Öle, die von Emerson Climate Technologies vertrieben werden, können auch zusammen mit R-22 verwendet werden.
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 | 22. Darf dem Öl in meinem System ein Zusatz hinzugefügt werden? |
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Nein. Im Allgemeinen raten wir von der Verwendung jeglicher Zusatzstoffe ab. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Technischen Informationen unter „Schmierölzusätze“.
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 | 23. Wenn das System montiert wird, ist es einige Stunden lang der Luft ausgesetzt. Welche Auswirkungen hat das auf das POE-Öl? |
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Durch die Berührung mit Luft absorbiert das POE-Öl Feuchtigkeit. Siehe hierzu die verschiedenen Richtlinien zum Umrüsten auf FKW-Kältemittel von Emerson Climate Technologies.
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 | 24. Löst der Verdichter bei einem zu hohen Ölstand einen Fehler aus? |
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Nein. Ein zu hoher Ölstand kann jedoch aufgrund der hohen Stromstärke die Motorschutzvorrichtung auslösen.
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 | 25. Welche Viskosität hat POE-Öl? |
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Die Viskosität der in Copeland™ brand-Verdichtern verwendeten Öle richtet sich nach der Art des Verdichters und variiert von 22 bis 32 cST (Centistokes). Die einzige Ausnahme bilden unterkritische CO2-Anwendungen, für die Öl mit 38 cST benötigt wird.
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 | 26. Wo kann ich nachlesen, welche Kältemittel für Copeland™ brand-Verdichter zugelassen sind? |
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Die zugelassenen Kältemittel finden Sie im in den Anwendungsrichtlinien zu unseren Verdichtern unter „Zugelassene Kältemittel und Öle“.
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 | 27. Was passiert, wenn ich den Verdichter mit falschem Öl nachfülle? |
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Emerson Climate Technologies empfiehlt das Nachfüllen mit den zugelassenen Schmierölen, die in den Anwendungsrichtlinien zu den Verdichtern aufgeführt sind. Die Verwendung nicht zugelassener Öle kann zu Problemen bei der Ölrückführung und Schmierung des Systems führen. Das kann wiederum Fehler im System und einen Ausfall des Verdichters verursachen.
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 | 28. Sind alle POE-Kältemittelöle gleich? |
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Nein. Die Öle variieren in ihrer Viskosität, Zusammensetzung usw. und wurden für bestimmte Anwendungen in unterschiedlichen Verdichtern entwickelt.
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 | 29. Was passiert, wenn ich Mineralöl oder Alkylbenzol zusammen mit einem FKW-haltigen Kältemittel verwende? |
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Emerson Climate Technologies empfiehlt die Verwendung der zugelassenen Öle gemäß dem Abschnitt „Zugelassene Kältemittel und Öle“ in den Anwendungsrichtlinien zu den Verdichtern. Die Verwendung nicht zugelassener Öle kann zu Problemen bei der Ölrückführung und Schmierung des Systems führen. Das kann wiederum Fehler im System und einen Ausfall des Verdichters verursachen.
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 | 30. Wie lange kann POE-Öl Luft ausgesetzt werden, bevor es verunreinigt ist? |
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Durch die Berührung mit Luft absorbiert das Öl Feuchtigkeit. Weitere Informationen dazu finden Sie in den verschiedenen Anwendungsrichtlinien von Emerson Climate Technologies zu den Verdichtern unter „Schmierung und Ölwechsel“.
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 | 31. Analysiert Emerson Climate Technologies Öl aus defekten Verdichtern? |
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Bei der Überprüfung ausgefallener Verdichter ist im Allgemeinen eine Ölanalyse notwendig.
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